WEIHNACHTSMARKT IN SCHRÖDERS GARTEN

29. November bis 23. Dezember 2019

Werktags ab 17 Uhr

Am Wochenende ab 15 Uhr

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ADRESSE: SCHRÖDERS WINTERGAREN – Weihnachtsmarkt in Lüneburg – Vor dem Roten Tore 72b – 21335 Lüneburg

WEIHNACHTSMARKT IM TO HUUS

15. November bis Ende Dezember 2019

Werktags ab 16 Uhr

Am Wochenende ab 12 Uhr

mehr Infos zum WEIHNACHTSMARKT IM TO HUUS

ADRESSE: TO HUUS – Weihnachtsmarkt in Lüneburg – Schröderstraße 5 – 21335 Lüneburg

WEIHNACHTSSTADT LÜNEBURG

„Alle Jahre wieder…“ – so auch 2019 – verwandelt sich die Hansestadt Lüneburg zum Ende des Jahres in eine atemberaubende Weihnachtsstadt und lockt Besucher und Besucherinnen von fern und nah am Wintervergnügen teilzuhaben. Die Giebel der Häuser erstrahlen im warmen Glanz der Lichter, leuchtende Sterne schmücken die Märkte und zahlreiche Besonderheiten sowie regionale Spezialitäten werden dargeboten. Ein Weihnachtsmarkt in Lüneburg hat immer ein ganz besonderes Flair.

Im Mittelpunkt des hanseatischen Weihnachtsmarktvergnügens steht der historische Christmarkt am Rathausplatz, auf dem stets am 1. Adventswochenende die feierliche Eröffnung durch den Bürgermeister stattfindet. Gerahmt wird das traditionelle Herzstück durch den wohligen Geruch von gebrannten Mandeln und regionalen Spezialitäten, durch besinnliche Chor- und Trompetenklänge, durch den warmen Glanz der übrigen Weihnachtsmärkte sowie eine durch die gesamte Innenstadt führende Märchenmeile und ein paar Besonderheiten, die in der Advents- und Vorweihnachtszeit nur in Lüneburg zu finden sind.

So manche*r wird beim geschäftigen Treiben in der Vorweihnachtszeit innehalten, wenn man, vielleicht auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken, auf dem Sprung von der Arbeit in den Feierabend oder bei einem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus plötzlich von Trompetenklängen und melodischer Chor-Musik überrascht wird. Der Trompeter, der während der Vorweihnachtszeit täglich am späten Nachmittag vom Rathausbalkon spielt, ist noch recht leicht zu entdeckten. Die Chöre aber, die täglich wechseln und deren Repertoire von klassischen Weihnachtsliedern über Gospel Songs und Spirituals bis hin zu weihnachtlicher Populärmusik reicht, sind gut versteckt. Kenner*innen des Lüneburger Weihnachtsmarktes wissen aber, dass die schönen Klänge aus den Fenstern des Karstadtgebäudes, gegenüber vom Rathaus auf der anderen Seite des Marktes kommen. An manchen Tagen werden die Kurzkonzerte aber auch auf den Marktplatz oder die Fenster des Landgerichts gelegt.

Neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz, ziehen besonders die Weihnachtsmärkte in dem lauschigen Hinterhof des To Huus in der Schröder Straße, sowie in Schröders Garten Lüneburger*innen und Angereiste an. Beide zeichnen sich sowohl durch ihre besondere Lage, als auch durch die liebevolle Gestaltung und das abwechslungsreiche Programm aus, dass für Weihnachtsbegeisterte aller Altersklassen angeboten wird.

Der Wichernkranz, ein Adventskranz auf dem Lüneburger Wasserturm, erstrahlt während der gesamten Vorweihnachtszeit über den Dächern Lüneburgs und scheint über das weihnachtliche, fröhliche Treiben in den geschmückten Straßen zu wachen – auf dass einem Besuch im heimeligen und verzauberten Lüneburg zur Weihnachtszeit nichts mehr im Wege stehe. Die elektrisch beleuchtete Metallkonstruktion, benannt nach Johann Hinrich Wichern, dem Begründer der modernen Diakonie und angeblichen Erfinder des Adventskranzes, begleitet die Lüneburger ab dem 1. Advent durch die Vorweihnachtszeit. Das Besondere daran ist, dass der Kranz von Anwohnern und Besuchern per SMS oder Telefonanruf für einen kleinen Betrag zum Strahlen gebracht werden kann. Der Erlös hieraus kommt, ganz in Wicherns Sinne, Projekten zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen der Stadt sowie dem Landkreis zugute. Auf dem Weg hinunter lohnt sich ein Blick auf die alljährliche Weihnachtsausstellung im Turm, die sich mit Weihnachtsbräuchen anderer Kulturen beschäftigt und für den ein oder anderen sicher gute Anregung für abwechslungsreiche Weihnachtstage bietet.

Die Lüneburger Altstadt macht jedes Jahr am ersten Dezemberwochenende eine Zeitreise. Ein besonderer historischer Weihnachtsmarkt steht traditionell auf dem Plam. Besucher*innen und Einwohner*innen finden sich an diesen zwei Tagen um ca. 400 Jahre zurückversetzt, namentlich im Lüneburg der Renaissance. Rund um die St. Michaelis Kirche, eingerahmt von den charakteristischen Fachwerkhäuschen der westlichen Altstadt, tummeln sich dann Knechte und Mägde, die Würzwein, Räucherschinken, Esskastanien und allerhand andere Leckereien feilbieten. Verzehrt werden können die besonderen Speisen und Getränke am gemütlichen Lagerfeuer, das bei Dämmerung angezündet wird.

Für die kleinen Weihnachtsmarkt-Fans gibt es in Lüneburgs malerischen Straßen die sogenannte Märchenmeile. Zwölf Häuschen rund um die Innenstadt zeigen Szenen aus bekannten Märchen, die durch mechanische Figuren veranschaulicht werden. Auf Knopfdruck bewegen sich diese und es ertönt ein drei- bis vierminütiges Hörspiel. Das Augenmerk liegt dabei auf der Wahrung regionaler Kultur: Wahlweise kann man den Geschichten auf Hoch- oder Plattdeutsch lauschen. Eingesprochen wurden diese von bekannten Persönlichkeiten, darunter beispielsweise der Rote-Rosen-Schauspieler Bo Hansen oder Beate Kiupel vom Hamburger Ohnesorg-Theater. Der Verein Lüneplatt e. V. hat daraus sogar eine Hörspiel-CD mit dem Titel „De Lümborger Märken“ zusammengestellt.

Auf echte Märchenfans wartet eine zusätzliche Attraktion am Rathaus. Lüneburger Schauspieler/innen laden alljährlich zum Weihnachtstheater für Kinder ein. An verschiedenen Terminen rund um die Wochenenden im Dezember werden zwei verschiedene Märchen aufgeführt, die traditionelle Weihnachtserzählungen mit regionalem Brauchtum verbinden.

Lüneburg ist also eine Weihnachtsstadt par excellence, die mit ihren außergewöhnlichen Weihnachtsmärkten und dem vielfältigen Rahmenprogramm Groß und Klein in Weihnachtsstimmung versetzen kann!

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